„Meine Seele drängt mich, von der Verwandlung in neue Körper zu singen.“ — Ovid, Metamorphosen I.1
In „Metamorphosis“ erkunden Kata Oelschlägel, Katrin Weidhofer und Viktoria Andreeva, wie der Körper sich in Bild, Fragment und Erscheinung wandelt. Oelschlägels schwebendes, mit leuchtenden Fäden besticktes Skelett überträgt die Strenge der Knochen in neue Lebendigkeit. Weidhofer schichtet Fotografie, Aquarell und Stickerei zu Figuren, in denen Erinnerung und Bruch zugleich spürbar sind. Andreeva verwebt den Tänzerinnenkörper mit Landschaft, wodurch Form sich auflöst und neu verortet. Gemeinsam zeigen diese Arbeiten den Körper als wandelbare Materie: verletzlich, verwandelt, stets im Übergang.
Oelschlägel, Weidhofer und Andreeva untersuchen den Körper als Ort der Verwandlung. Vom bestickten Skelett über geschichtete, frakturierte Figuren bis zu verzerrten fotografischen Körperlandschaften zeigen ihre Arbeiten Verkörperung als Bewegung im Fluss. „Metamorphosis“ präsentiert den Körper als Bild und Materie, die fortwährend anders wird.
