Dorota Sadovskás Malerei lässt sich als eine Praxis fassen, in der ikonografische Formen eine historische Dauer tragen und im Moment der Betrachtung als gegenwärtige Erscheinung auftreten. Die frontal geführten Blicke der Figuren etablieren eine unmittelbare Relation zum Betrachter und führen zu einer Situation, in der sich das Bild als Gegenüber konstituiert. Die ikonografischen Motive, Adam und Eva, Madonna, Pietà, Heilige, stehen in einer kunsthistorischen Kontinuität und treten im Akt des Sehens als aktuelle Bildformen hervor.

