Kata Oelschlägel

Kata Oelschlägel arbeitet mit Performance, Video, Fotografie und skulpturaler Form. Ihre Harzskulpturen entstehen aus Abdrücken von Skelettstrukturen und bilden transparente Körperarchitekturen, in denen Bewegung, Schwerkraft und Materialspannung sichtbar werden. Die Arbeit mit Faden, Stoff und Blut erweitert diesen formalen Prozess um eine körperbezogene Dimension: der Schnitt wird zur Linie, der Eingriff zum zeichnerischen Akt. Textile Techniken und performative Gesten verschränken sich zu einem Untersuchungsfeld über Körper, Verletzbarkeit und Transformation.

Kata Oelschlägel studierte Europäische Ethnologie und Kunstgeschichte an der Universität Wien und war Teil der TransArts-Klasse an der Universität für angewandte Kunst Wien. Sie zeigte Einzelausstellungen wie „ 3 %“ in der Galerie Hollerei und „A Gentle Cut“ in der Barvinskyi Art Gallery. In der Ausstellung „Nitsch. A Homage by… From Pain Comes Pain, Then Laughter“ der Nitsch Foundation Wien führte sie gemeinsam mit Joseph Sakoilsky eine performative Waschaktion mit schwarzer Farbe durch. Sie realisierte Interventionen wie „Hangman“ am Dach der Albertina, bei der ein Skelett aus Harz herabhing und mediale Aufmerksamkeit erregte. Weitere Ausstellungsbeteiligungen umfassen Parallel Vienna, „Night in the Museum“ im Bank Austria Kunstforum, „Hier und Heute“ im WUK sowie „Ephemeral Permanence“ im Vienna Collectors Club.